In der heutigen Zeit ist der Besitz eines eigenen Handys schon der Standard für die Menschen. Die Handybesitzer werden auch immer jünger und selbst Schulkinder besitzen inzwischen ein Handy. Die Intention der Eltern ist dabei primär, dass ihre Kinder für sie erreichbar sind und diese auch im Notfall schnell Hilfe herbeirufen können. Die Kinder und Jugendlichen nutzen ihr Handy aber nicht nur dafür, sondern auch um mit ihren Freunden in Kontakt zu bleiben. Sie schreiben SMS und telefonieren oder sind online. Die Kosten für eine derartige Kommunikation bedenken die meisten Kinder und Jugendliche nicht immer und so haben schon manche Eltern am Monatsende hohe Telefonrechnungen für das Handy ihrer Kinder erhalten.
Eine Prepaid-Karte löst das Problem der unkontrollierbaren hohen Rechnungen der Kinder für die Eltern. Bei einem solchen Prepaid-Tarif für das Handy gibt es zum einen keine monatlichen Grundkosten und zum anderen keine Mindestvertragslaufzeit. Auf die Prepaid-Karte wird einfach ein gewisser Betrag gebucht und dieses Guthaben kann in einem selbstbestimmten Zeitraum verbraucht werden. Es gibt verschiedene aufbuchbare Beträge von 15 Euro bis 50 Euro. Ist das Guthaben verbraucht, ist ein Telefonieren oder SMS schreiben nicht mehr möglich. Die Eltern sollten für die Wiederaufladung der Karte feste Intervalle festlegen, damit sich das Kind daran orientieren kann und es lernt, seine Telefonkosten unter Kontrolle zu bekommen. Ist das Guthaben schon nach zwei Wochen verbraucht, kann nicht mehr telefoniert werden oder der Besitzer muss neues Guthaben vom Taschengeld bezahlen.
Ein Problem ist bei einem aufgebrauchten Guthaben, dass der Jugendliche nicht mehr im Notfall seine Eltern anrufen kann. Einige Mobilfunkanbieter haben ein spezielles Familienangebot für dieses Problem. Das Kind bekommt eine ganz normale Prepaid-Karte, aber zu der Telefonnummer der Mutter oder des Vaters kann es immer kostenlos telefonieren auch ohne Guthaben. Die geringe Gebühr dafür wird den Eltern auf die Rechnung gesetzt. So sind eine Kostenkontrolle und die Sicherheit für die Jugendlichen gegeben.
Gepostet am 28. 2010