Ein Rollstuhl ist ein Gefährt, auf das freiwillig wohl niemand gerne angewiesen sein möchte. Trotzdem kann es im Leben leider schneller zu einer derartigen Situation kommen, als uns allen lieb ist. Beispielsweise durch einen schweren Verkehrsunfall oder eine Operation kann es sein, dass man für eine gewisse Zeit oder im schlimmsten Falle sogar für das gesamte restliche Leben an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Das ist für die betroffene Person meist mehr als bitter, aber ändern kann man es schließlich nicht, und immerhin bietet der Rollstuhl einem die Möglichkeit, sich so überhaupt noch selbstständig fortzubewegen, sodass man, wenn auch in eingeschränkter Weise, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann. Rollstühle sind allerdings keine billige Sache, und wer sich einen anschaffen möchte, muss schon mit einem recht hohen Investment rechnen. Gerade wer nur vorübergehend einen Rollstuhl benötigt, wird daher darüber nachdenken, ob man sich solch ein Gefährt nicht lieber leihen oder mieten sollte.
Das ist auf jeden Fall eine Überlegung, die Sinn macht, denn wozu sollte man viel Geld ausgeben, wenn man für eine wesentlich kleinere Summe auch einen Rollstuhl mieten kann. Wer jedoch noch nie mit dieser Thematik konfrontiert war, der wird ein wenig hilflos dastehen und sich zunächst einmal fragen, wo so etwas denn überhaupt möglich ist. Wer ein Auto mieten möchte, geht zu einer Autovermietung, doch wo werden eigentlich Rollstühle vermietet? Ein möglicher Ansprechpartner sind in diesem Fall karitative Einrichtungen oder soziale Dienste am Wohnort. Dort wird einem ziemlich sicher weitergeholfen werden. Eine weitere Möglichkeit sind Sanitätshäuser. Auch dort gibt es oftmals Rollstühle, die verliehen werden. Welche Variante im Endeffekt am günstigsten ist, das findet man am besten im persönlichen Gespräch heraus. Dabei kann man dann auch gleich klären, wie lange man den Rollstuhl überhaupt mieten kann und wie ansonsten die Vertragsbedingungen aussehen.
Gepostet am 23. 2010