Alljährlich gegen Ende des Sommers wirft der Winter seine Vorboten schon in der Gestalt voraus, dass sich Haus- und Wohnungseigentümer Gedanken darüber machen, wie sie ihre Wohnfläche in der kalten Jahreszeit am effektivsten beheizen. Die Möglichkeiten, die man beim Heizen hat, sind unterschiedlich. Der Trend geht aber eher weg von Heizungen, die mit Gas oder Öl gespeist werden müssen, da diese Rohstoffe langsam aber sicher knapp werden und durch die Gesetze der Marktwirtschaft steigt der Preis eines Guts, wenn dessen angebotene Menge rückläufig ist. Hinzu kommt, dass Öl- und Gasvorkommen ohnehin immer schwerer zu erschließen und somit auch zu fördern sind, was den Preis zusätzlich anhebt, da immer teurere und modernere Fördertechnik eingesetzt werden muss.
Als Alternative zu Öl und Gas wird daher immer häufiger wieder klassisch mit Holz geheizt. Der Preis für einen Raummeter Holz kann mittlerweile locker unter dem Betrag bleiben, der für eine entsprechende Menge an Holz zu zahlen wäre. Dies liegt mitunter daran, dass Holz direkt vor der eigenen Haustür wächst und nicht wie Öl erst aus Ländern rund um den ganzen Erdball importiert werden muss. Wer es besonders günstig haben möchte, hat hier zusätzlich die Möglichkeit, sein Holz selbst zu machen. Angefangen beim Fällen der Bäume bis hin zur Zerkleinerung des Holzes in ofengerechte Stücke können hier fast alle Produktionsschritte selbst durchgeführt werden, was die Kosten noch einmal deutlich senken kann. Wer nicht selbst über die erforderliche Technik verfügt, kann sich Geräte wie Motorsägen oder Spaltmaschinen mieten, da diese in ihrer Anschaffung meist relativ teuer sind und sich deshalb erst lohnen würden, wenn man vor hat, über längere Zeit größere Mengen an Holz zu produzieren.
Bevor man sich dazu entschließt, sein Brennholz selbst zu produzieren, sollte man aber zunächst sicher stellen, dass auch die dafür benötigten Lagerkapazitäten vorhanden sind, damit auch gewährleistet ist, dass genug Holz gelagert werden kann, um durch den Winter zu kommen und dieses Holz auch an einem Ort deponiert wird, an dem es der Witterung nicht zu sehr ausgesetzt ist.
Gepostet am 23. 2010