Wer sich für die Hochzeit frisieren lässt, muss sich auch überlegen, wie sich der Schleier unterbringen lässt. Man sollte sich diesen am besten vor der Wahl der Frisur anschaffen. Um sich für eine Frisur zu entscheiden, schaut man sich am besten im Internet um. Wenn man entsprechende Begriffe in Suchmaschinen eingibt, kann man eine Menge interessanter Bilder finden. Auch Hochzeitsportale und Friseur- oder Haarforen können bei der Wahl der passenden Frisur weiterhelfen. Außerdem finden sich Inspirationen in Hochzeitsblogs, auf Hochzeitsforen und in Friseurkatalogen. Nützlich sind nicht zuletzt die Erfahrungen von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten. Wenn man Glück hat, kennt man auch geschickte Freunde, die selbst Frisuren gestalten können. Zunächst sollte man die Frisur zur Probe selbst gestalten. Dies ist natürlich nicht so professionell wie beim Friseur möglich, aber einen ungefähren Eindruck kann man doch gewinnen.
Schleier bestehen meist aus Tüll, Organza oder Spitze. Sie sind manchmal mit Rüschen oder Stickereien verziert, und einige sind außerdem mit Glitzersteinen oder Perlen geschmückt. Manche weisen auch Spitzenkanten oder -borten auf oder sind mit Satinkanten eingefasst. Man kann den Kopfschmuck gemeinsam mit dem Hochzeitskleid erwerben, was den Vorteil bietet, das er genau zu diesem passt. Aber es lassen sich auch gut unabhängig Schleier finden, die sich mit vielen Arten von Kleidern kombinieren lassen. Bei der Wahl des Schleiers sollte man auch darauf achten, dass dieser zu den Proportionen passt. Zum Beispiel sollte er für kleine Personen nicht zu lang gewählt werden. Schleier können auf unterschiedliche Art und Weise im Haar befestigt werden. Viele sind mit kleinen Kämmen ausgestattet, mit denen sie sich ins Haar schieben lassen. Andere sind an Haarreifen befestigt. Die Schleier lassen sich auch noch mit Kränzen, Bändern oder einzelnen Blumen dekorieren. Eine weitere Idee ist ein Schleier, der an einem Hut befestigt ist. Wenn man sich für einen Hut entscheidet, sollte man darauf achten, dass man die Haare nicht zu weit oben auf dem Kopf zusammennimmt. Oder man gestaltet eine Frisur mit gewellten, offenen Haaren. Brautschleier sind verschieden lang und müssen entsprechend mit genügend Haarklammern befestigt werden. Nach alter Sitte nimmt man den Schleier ab, nachdem man kirchlich getraut wurde. Die Frisur sollte also so gewählt werden, das sie auch ohne Schleier attraktiv wirkt.
Gut geeignet, um Schleier unterzubringen, sind zum Beispiel Hochsteckfrisuren. So kann man zum Beispiel die Vorder- oder Ponypartie in kleinen Kordeln oder Locken am Oberkopf und unter dem Schleier feststecken lassen. Auch mit kleinen Zöpfen oder französischen Zöpfen lässt sich die Schleierfrisur kombinieren. Gut lassen sich Schleier außerdem in hochtoupiertes Haar integrieren. Wenn man kurze oder dünne Haare hat, kann man Haarteile miteinarbeiten. Hochsteckfrisuren betonen den Hinterkopf und lassen die Braut größer erscheinen, was besonders für kleine Bräute von Vorteil ist. Sie können sich die Frisur auch in Form eines Bienenkorbs gestalten lassen, so dass sich dieser Effekt noch verstärkt. Sehr große Frauen sollten aber einkalkulieren, dass sie mit einer Hochsteckfrisur und Schleier noch hochgewachsener erscheinen können. Auf alle Fälle sollte man für eine Hochzeitsfrisur mit Schleier genügend Zeit einplanen.
Gepostet am 25. 2011