Informationen über das Thema Grundstück finanzieren

In der Regel werden Grundstücke gekauft, um dort später ein Haus, eine Fabrik etc. zu bauen. Wenn nicht genügend oder gar kein Eigenkapital vorhanden ist, kann der Kauf des Grundstücks durch eine Bank finanziert werden.

Ein Grundstück finanzieren, bedeutet auch, dass neben dem fälligen Kaufpreis auch etwaige Nebenkosten anfallen werden. Können diese Nebenkosten nicht mit vorhandenem Eigenkapital gedeckt werden, müssen diese mitfinanziert werden. Nebenkosten sind in diesem Fall die Notargebühren, Amtsgerichtsgebühren sowie die fällige Grunderwerbssteuer. Eventuell anfallende Maklergebühren für die Vermittlung des Grundstücks sind ebenso zu beachten. Soll auf dem Grundstück gebaut werden, ist vorab abzuklären, ob dieses Grundstück bereits erschlossen ist. Dies bedeutet, es muss geprüft werden, ob Hauptleitungen für Strom, Gas, Telefon sowie die Kanalisation bereits vorhanden sind. Ist dies nicht der Fall, können hier Kosten in Form von Erschließungsgebühren durch die Stadt hinzukommen.

Die Finanzierung des Grundstücks erfolgt durch ein Darlehen bei einer Bank. Vor Abschluss eines sogenannten Darlehensvertrages können die Rahmenbedingungen, insbesondere die Zinssätze von unterschiedlichen Banken verglichen werden. Es sollte auf den effektiven Jahreszins geachtet werden, da dieser je nach Bank variieren kann. Nach Abschluss des Darlehensvertrages beim Notar wird der Eigentümer in das Grundbuch eingetragen. Zudem wird eine Grundschuld für die Bank in das entsprechende Grundbuch eingetragen. Der Zweck der Grundschuldeintragung dient der Bank. Kommt der Darlehensnehmer seiner Zahlungspflicht nicht mehr nach, kann die Bank das Grundstück zwangsversteigern und mit dem Erlös das Darlehen tilgen.